Franchise-Systeme bilden für ihre Franchise-Geber in vielen Fällen ein starkes und kapitalschonendes Instrument für die zielorientierte Markterschließung. Franchise darf dabei aber nicht als Unternehmenszweck, -ziel und/oder Geschäftsfeld missverstanden werden. Es ist und bleibt „lediglich“ ein auf das Unternehmensziel ausgerichtetes Markterschließungsinstrument.
Eine Markterschließung, die im Franchise immer
- mit selbstständigen Unternehmern mit Lokalkolorit - und deren Kapital - sowie
- mit einer einheitlichen Markenwelt, die vom Geber vorgegeben wird, erfolgt.
Ob Franchise das richtige Instrument für die nationale, europaweite und später weltweite Markterschließung ist, hängt von den Unternehmenszielen, Geschäftsfeldern und Leistungsmöglichkeiten des Unternehmens, dem späteren Franchise-Geber, ab. Für McDonald’s, Town & Country, Joey’s Pizza, Morgengold Frühstücksdienste und ca. 200 - 300 Unternehmen ist Franchise ein Erfolgsrezept. Für Porst, Aufina, Kleenothek, Spinnrad, Ihr Platz, Biffar und viele, insbesondere kleinere Unternehmen, bedeutete Franchise den Anfang vom Ende.
Die Peckert Marketingzielhierarchie (Kernelement des
Intensivworkshops Markenfranchise) hilft dem Franchise-Geber seine Ziele zu formulieren und in eine sinnvolle Strategie mit der dazugehörigen Konzeption für die Markterschließung zu gießen. Franchise kann hier ein Ergebnis sein, muss es aber nicht.