Wie organisiere ich meine Systemzentrale, um meine zukünftigen Franchise-Partner gut zu bedienen, ohne dass mir die Kosten davonlaufen? Wie kann ich meinen Pilotbetrieb oder auch zukünftige Eigenbetriebe und Niederlassungen in dieses System mit einbeziehen? Der Konzeptionsrahmen Markenfranchise beantwortet diese und andere Fragen umfassend - sowohl junge, als auch etablierte Franchise-Systeme, die sich neu fokussieren möchten, können so zu einer zukunftsfähigen Struktur gelangen. Grundsätzlich kommen auf ein Franchise-System im Bereich der Zentralorganisation vier Aufgaben zu: Handel, Informationsmanagement, Partnerakquisition und -betreuung sowie Systementwicklung und -dokumentation. Daneben sind die in allen Unternehmen vorhandenen internen Bereiche Personal, Finanzen und Administration mit abzudecken. Häufig kann man in der Praxis beobachten, dass in einem Unternehmen die Filialen und Pilotbetriebe organisatorisch weitestgehend von den Franchise-Strukturen getrennt geführt werden. Dies gilt insbesondere für Systeme, die sich von einem reinen Filialsystem zu einem gemischten System (Franchise + Niederlassungen) weiter entwickeln wollen. Hier werden große Einspar- und Synergiepotenziale nicht genutzt. Denn innerhalb der Systemzentrale richtet sich lediglich der Bereich Partnerakquisition und -betreuung explizit an Franchise-Nehmer.
Zu Beginn eines Systemaufbaus werden die vier Bereiche häufig in Personalunion aufgebaut. Entscheidend ist aber auch dabei, dass von Beginn an die Grundstruktur der Organisation sauber aufgebaut wird, um zu einem späteren Zeitpunkt neu hinzukommende Mitarbeiter nahtlos integrieren zu können. Weitere Informationen unter Systemzentralen aufbauen. |
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