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Investitionen in Anti-Diebstahl-Lösungen machen sich bezahlt

11.Juli 2008


US-Studie zeigt Zusammenhang zwischen Investitionen in Lösungen gegen Warenschwund und der Höhe des Warenschwunds selbst auf. Wer weniger investiert, muss mit höheren Kosten für Warenschwund rechnen.

Heppenheim, 03. Juli 2008 - Der Einzelhandel hatte in den letzten Jahren starke wirtschaftliche Einbußen zu verzeichnen. Wer aus Kostengründen seine Budgets zur Diebstahlbekämpfung gesenkt hat, sollte sich dies zukünftig jedoch gut überlegen. Der gerade erschienene „Loss Prevention Budget Trends"-Bericht zeigt einen starken Zusammenhang zwischen einer Kürzung der Ausgaben zur Diebstahlprävention und einem Anwachsen des Warenschwunds auf. Die von Warensicherungsspezialist Checkpoint Systems unterstützte Studie basiert auf einer Befragung von 329 Verantwortlichen für Verlustprävention in US-Handelsunternehmen durch das US-Forschungsinstitut „Preference Research".

Gerade in wirtschaftlich schwächeren Zeiten reduzieren Einzelhändler erfahrungsgemäß ihre Ausgaben zur Diebstahlprävention. Nach der „Loss Prevention Budget Trends"-Studie gaben 77 Prozent der Befragten an, dass bei flauer Wirtschaft ihr Budget gekürzt oder verschoben wurde. 61 Prozent erklärten, dass ihr Investitionsvolumen erst nach der Rezession an das frühere Niveau wieder angepasst wurde, und 33 Prozent sagten aus, dass es überhaupt nicht wieder aufgestellt wurde. Darüber hinaus erklärten 38 Prozent, dass ihr jährliches Budget nach Beendigung verschoben oder gekürzt wurde, während nur 8 Prozent eine Erhöhung ihres Budgets realisieren konnten.

Erhöhtes Diebstahlaufkommen übertrifft Einsparungen
Den Erfahrungen zufolge, zahlen Einzelhändler, die ihre Budgets zur Diebstahlprävention gekürzt haben, aber einen höheren Betrag für Warenschwund als zuvor. Der Studie zufolge setzte die Mehrheit der Befragten Kürzungen der Ausgaben zur Diebstahlprävention mit einem Anstieg des Diebstahlaufkommens zueinander in Beziehung. So erklärten 68 Prozent, dass Warenschwund stärker auftrat, nachdem die Ausgaben zur Diebstahlprävention gekürzt wurden. 60 Prozent erwarten einen Anstieg von Warenschwund als ein Ergebnis von reduzierten oder verschobenen Diebstahlpräventions-Ausgaben. Nur 30 Prozent sind der Meinung, Warenschwund würde auf dem gleichen Niveau bleiben.

„Wir befinden uns in angespannten wirtschaftlichen Zeiten für den Einzelhandel und der Impuls, die Ausgaben zu verringern, ist verständlich", erklärt Rob von der Merwe, Vorstandsvorsitzender Checkpoint Systems, Inc. „Wie diese Studie jedoch deutlich zeigt, können Einsparungen infolge von Budgetkürzungen schnell durch die Kosten eines ansteigenden Diebstahlaufkommens übertroffen werden." Mit 95 Prozent stimmten so auch fast alle Befragten der Aussage zu, dass in wirtschaftlich schwachen Zeiten oder Rezessionen Warenschwund eher ansteigt. 98 Prozent waren zudem der Meinung, dass eine Kürzung der Budgets Einzelhändler anfälliger für Diebstahl mache. Nach einer Studie des Center for Retail Research (Nottingham) betragen die Kosten für Warenschwund jährlich über 98 Mrd. US-Dollar.

„Einzelhändler befinden sich unter einem immensen Kostendruck. Bei jeder Ausgabenkürzung für die Diebstahlprävention muss jedoch die potenzielle Auswirkung auf einen Anstieg des Warenschwunds berücksichtigt werden", so Rob van der Merwe weiter. „Wir hoffen, dass diese Studie Verlustpräventions-Managern helfen wird, den Wert ihrer Investitionen klarer zu definieren."

Die Studienergebnisse zeigen auch, wie sich die Budgets zur Diebstahlprävention der befragten Einzelhändler in 2008 gegenüber 2007 entwickelt haben. So gaben 32 Prozent an, dass ihre Budgets 2008 gegenüber dem Vorjahr höher ausfallen, 36 Prozent erklärten, dass sie auf dem gleichen Niveau bleiben würden und 32 Prozent antworteten, dass sie niedrigere Budgets zur Verfügung hätten.

Über die Studie
Die Loss Prevention Budget Studie wurde im Mai 2008 durch das unabhängige US-Forschungsinstitut Preference Research durchgeführt. Befragt wurden 329 qualifizierte Abonnenten eines nationalen Fachmagazins über Diebstahlprävention. Bei allen Probanden handelt es sich um Verantwortliche für Verlustprävention in US-Handelsunternehmen aus allen Branchen mit durchschnittlich 1769 Filialen. Durchgeführt wurde die Online-Befragung mit einem standardisierten Fragebogen.

Über Checkpoint Systems Inc.

Checkpoint Systems, Inc., gegründet 1969, ist der führende Anbieter von Warenschwund-Management-Lösungen für den Einzelhandel. Die von Checkpoint angebotenen Dienstleistungen zielen ab auf eine Steigerung des Umsatzes und die Sicherung des Ertrags seiner Kunden. Das an der New Yorker Börse notierte Unternehmen Checkpoint (NYSE: CKP) operiert in nahezu allen Erdteilen und beschäftigt weltweit 3.900 Mitarbeiter. Die Kernkompetenzen des Unternehmens liegen in der Quellensicherung von Konsumgütern, der elektronischen Artikelsicherung (EAS), Radio Frequency Identification (RFID) sowie Lösungen zur Verkaufsförderung.

Mit Niederlassungen in über 30 Ländern in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien verfügt Checkpoint Systems über ein globales Fertigungs-, Vertriebs- und Servicenetzwerk. Hauptsitz der deutschen Checkpoint Systems GmbH ist in Heppenheim an der Bergstraße.

Weitere Informationen: www.checkpointeurope.de

Checkpoint Systems

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