Auch Unternehmer müssen sich fit halten. Wer sich als Franchise-Partner einem System anschließt profitiert von regelmäßigen Trainings- und Schulungsprogrammen der Systemzentrale. Hier stehen nicht nur die Systemstandards zur einheitlichen Umsetzung der Marke im Vordergrund. Die kontinuierliche Vermittlung von kaufmännischen, Produkt-, Marketing- und Branchenkenntnissen sichert Qualitätsstandards und bringt Wettbewerbsvorteile.
Bonn. Wer heutzutage als Unternehmer am Markt nachhaltigen Erfolg haben will, der muss auf dem neuesten Stand sein. Der technologische Fortschritt, der Wandel der Märkte und der starke Wettbewerb führen dazu, dass unternehmerische Fähigkeiten und berufliches Wissen ständig erweitert werden müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben. „Während Einzelkämpfer diese Marktinformationen mühsam selber zusammentragen müssen, profitieren Franchise-Partner vom Know-how und den Leistungspaketen ihrer Zentrale", erklärt Felix Peckert, Chef des Bonner Branchendienstes forum franchise und systeme und einer der führenden Franchise-Experten. „In der Folge ist der Markteinstieg für Franchise-Partner deutlich einfacher. Aus- und Fortbildungsprogramme der Zentrale geben dann dem Unternehmer das Wissen für die ‚unternehmerische Karriere' an die Hand, um seine lokale Marktführerschaft auf- und auszubauen."
Einheitliche Qualitätsstandards schaffen
Dass die Möglichkeiten zur Know-how-Vermittlung vielfältig sind, zeigen erfolgreiche Franchise-Systeme wie Town & Country. Das Angebot von Deutschlands führenden Anbieter für Ein- und Zweifamilienhäuser mit insgesamt über 280 Partnern geht weit über die Bereitstellung von Franchise-Handbüchern hinaus. Neben Seminaren im eigenen Schulungszentrum können die Franchise-Partner an Online-Schulungen teilnehmen und sich in Regionalworkshops mit anderen Partnern austauschen.
2005 hat das thüringische Unternehmen zudem die bundesweit erste Ausbildung zum Hausverkäufer (IHK) im System etabliert. Rund 200 Franchise-Partner haben seitdem diese Qualifizierung mit der IHK-Prüfung erfolgreich abgeschlossen. „Damit haben wir einen bundesweit einheitlichen Qualitätsstandard geschaffen und fördern insbesondere den Start von neuen Partnern", erklärt Jürgen Dawo, Gründer und Franchise-Geber von Town & Country. Die Lehrinhalte umfassen neben allgemeinen Grundlagen zum Hausverkauf auch BWL- und Rhetorik-Themen.
Häufig steht auch ein „Training on the job" auf dem Ausbildungsprogramm eines angehenden Franchise-Partners. Bei Pirtek, Deutschlands führendem mobilen 24-Stunden-Reparaturservice für Hydraulikleitungen, durchlaufen neue Franchise-Partner ein mehrwöchiges Praxistraining. „Neben der fachgerechten Reparatur von Schäden an der Hydraulik bei Maschinen und Fahrzeugen lernen neue Partner so auch gleichzeitig ihren zukünftigen Betriebsalltag kennen", beschreibt Bernd Weber, Geschäftsführer der Pirtek Deutschland GmbH das Ausbildungskonzept. Was es heißt, 24 Stunden dienstleistungsbereit zu sein, erfahren angehende Partner so aus erster Hand.
Weiterqualifizierung für mehr Wachstum
Um aktuellen Entwicklungen am Markt Rechnung zu tragen, kommt es aber nicht nur auf eine fundierte Ausbildung an, sondern insbesondere auch auf die kontinuierliche Weiterbildung. Morgengold Frühstücksdienste, Deutschlands Nr. 1 im Backwaren-Homedelivery, versteht sich hier als Coach für den unternehmerischen Erfolg seiner Franchise-Partner. „Mit unserer Morgengold Akademie setzen wir auf die Weiterqualifizierung unserer Partner insbesondere in den Bereichen Führung, Organisation und Vertrieb", so Franz Smeja und Jürgen Rudolph, geschäftsführende Gesellschafter von Morgengold. Die erworbenen Kenntnisse bringen die Franchise-Partner nicht nur in ihrem unternehmerischen Alltag nach vorne. „Hier werden die Weichen für die lokale Marktführerschaft und den kontinuierlichen Betriebsausbau gestellt", so Smeja und Rudolph. „Ein Betrieb mit 1.000 Kunden verlangt eine andere Organisation und Führung, als ein Betrieb mit über 2.000 Kunden". Karriere- und Wachstumschancen innerhalb des Systems motivieren so auch langjährige Partner, kontinuierlich unternehmerisch fit zu bleiben.

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